| |
Wir leben alle in der gleichen Welt, und weil wir unterschiedliche Modelle und Wirklichkeiten davon entwickeln, kommen wir in Konflikt. Ein Zeichen der Zeit ist die Eskalation innerer und äußerer Konflikte. Sehen wir Konflikte nicht nur aus unserer eigenen betroffenen Position, so können wir sagen, dass ein Konflikt immer ein Zeichen dafür ist, das etwas in der Kommunikation nicht stimmt. Das zu erkennen und nach der Ursache zu suchen, ist die erste Chance, die im Konflikt enthalten ist.
Haben Sie sich nicht schon immer gewünscht, neue Möglichkeiten zu haben, Ihre Konflikte als Chance nutzen zu können? Wir eröffnen in dem Seminar den Teilnehmern den Einstieg in neue Formen der Konfliktlösung, indem wir Methoden dazu vorstellen und einüben, so dass die Teilnehmer anschließend in der Lage sind, mit Konflikten besser umzugehen.
Menschen haben in sich unterschiedliche Modelle von der Welt, man könnte auch sagen, unterschiedliche Landkarten. Und nun stellen Sie sich einmal vor, dass einer eine Autobahnkarte hat und der andere eine Wanderkarte und sie wollen über den "besten" Weg nach Frankfurt diskutieren.
Die Teilnehmer erfahren in dem Seminar zunächst etwas über diese unterschiedlichen Weltmodelle und lernen und üben dazu Techniken, mehr über die Landkarten des Konfliktpartners zu erfahren.
Danach üben wir Möglichkeiten sprachlich, emotional und in der Körperhaltung eine Angleichung an den Partner und wie diese Annäherung dazu verwendet werden kann, die Führung im Gespräch zu übernehmen.
Voraussetzung dafür ist, dass wir uns in dem Gespräch so viel wie nötig emotional einlassen und gleichzeitig eine Distanz wahren können, die es uns ermöglicht, in Ruhe zu beobachten und die nächsten Schritte zu überlegen. Dazu üben die Teilnehmer, sich selbst vor und während des Konfliktgespräches in eine guten Zustand zu versetzen und sich gleichzeitig gegen über dem Gesprächspartner abzugrenzen.
Die Teilnehmer üben außerdem, wie es in einem Gespräche möglich ist, verschiedene Wahrnehmungspositionen einzunehmen, indem sie mental nacheinander ihre eigene Position einnehmen, die des Gegenüber und dann die eines neutralen Beobachters, der z. B. nicht den Inhalt des Gespräches und die gewechselten Argumente sondern auch die Art und Weise beurteilt, in der das Gespräch geführt wird. Das eröffnet die Möglichkeit, sich auch darüber mit dem Gesprächspartner auszutauschen.
Schließlich wird auch in diesem Seminar geübt, mit konkreten Zielen in ein Gespräch zu gehen, denn möglichst wohlgeformte und umsetzbare Ziele zu haben, ist für den Erfolg eines Gespräches von ausschlaggebender Bedeutung. Das Ziel, aus dem Konflikt eine Chance für beide zu machen, ist der größte Beitrag zum Gelingen.
|
|
| |
1. Unterschiedliche Weltmodelle der Menschen
2. Fragetechniken zum besseren Verständnis der Weltmodelle
3. Die Probleme bei der Wahrnehmung und inneren Verarbeitung der Wahrnehmung
4. Trennung von Wahrnehmung und Bewertung
5. Körpersprache und Kontakt
6. Konkrete Hilfsmittel in der Kommunikation ( Nachfragen, Ich-Botschaften, Verbalisierung )
7. Die Meta-Kommunikation
8. Eigene psychische Stabilität fördern
9. Wohlgeformte Ziele für Gespräche formulieren und durchsetzen.
|
|