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Dieses Seminar trainiert die sprachlichen Aspekte von Kommunikation. Dabei ist es wichtig, zu beachten, dass Kommunikation zu ca. 90% auf unbewußter Ebene geschieht, davon wiederum machen Körperhaltung und Gesichtsausdruck ca. 60 % aus und die Tonalität etwa 40 % aus.
Nur ca. 10 % der Kommunikation wird über den Wortinhalt übertragen.
Dennoch verwenden wir Teil II des Seminars auf diesen sprachlichen Aspekt, weil dies für den bewußten Bereich natürlich eine ungleich größere Rolle spielt, auch wenn wir im Teil I gelernt haben, bewußter mit den nonverbalen Signalen umzugehen.
Wir benutzen dazu ein Sprachmodell, das davon ausgeht, dass wir selbstverständlich nicht unsere gesamte innere Erlebniswelt in Sprache ausdrücken können, dass aber das, was wir dann sagen, Rückschlüsse auf unser Modell der Welt zuläßt. z. B. antworten wir auf die Frage, wie es im Urlaub war nur: "Ich habe viel gesehen". Das läßt andere Schlüsse zu, als wenn wir antworten würden: "Ich habe viel gehört".
Zur Vervollständigung der für die Kommunikation wesentlichen Elemente, die zunächst nicht gesagt werden, vermitteln wir in dem Seminar ein Sprachmodell, das es erlaubt solche Lücken mit geringstmöglichen Aufwand zu erkennen und zu schließen, so dass wir eine Antwort erhalten, die uns einen ausreichend vollständigen Einblick in das geben, was der andere uns zu sagen bereit ist und was seine Position klarer macht.
Der nächste Punkt beschäftigt sich mit der Kommunikationsrichtung. Worauf wollen wir in dem Gespräch hinaus, ist es sinnvoll, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen oder sollten wir nicht lieber zielorientiert diskutieren.
Die Teilnehmer lernen auch, Ihre Aufmerksamkeit darauf zu richten, wie der Dialog mit sich selbst abläuft. Denn auch mit uns selbst führen wir Gespräche und auch dabei ist es interessant, welche Worte wir verwenden und auf welche Art und Weise wir mit uns sprachlich umgehen. Sagen wir uns ständig "Du mußt" oder sagen wir "Ich muß" oder sagen wir vielleicht auch manchmal "Ich will". Jedem leuchtet ein, was das für einen Unterschied im Umgang mit sich selbst ausmacht und was das für Rückschlüsse auf die eigenen Vorstellungen und Modelle von der Welt zuläßt.
Zum Abschluß des Seminars beschäftigen wir uns noch mit einem anderen Sprachmodell. Das erste Modell diente dazu, möglichst hohe Klarheit und Bewußtheit in der Kommunikation zu erzeugen.
Das zweite Sprachmodell bewirkt genau das Gegenteil, es verschleiert, es verallgemeinert. Dieses Trance-Modell bewirkt, dass der Gesprächspartner, weil er keine präzisen Angaben erhält innerlich auf eine Suche nach Ergänzungen geht. Ist er nicht aufmerksam und unterbricht unsere Rede mit konkreten Fragen, so gerät er schließlich in eine Art Hypnose. Wenn ein Kommunikationspartner Absichten der Verschleierung hat, wird er solche Techniken anwenden und es ist gut sie sofort zu erkennen, wenn wir an der Klarheit der Kommunikation interessiert sind.
Dieses Sprachmodell kann tatsächlich, entsprechend verfeinert, zur Induktion eine Hypnose verwendet werden. |
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