Wer kennt das nicht ? Der Wunsch nach Begegnung und Austausch und die Angst, den Selbstschutz aufzugeben, sich ein Stück auszuliefern. Viele Menschen fühlen sich zwischen diesen Gegensätze hin- und hergerissen.
Dieses Seminar will Anregungen geben, sich mit den eigenen Grenzen auseinander zu setzen, Möglichkeiten aufzeigen, Schwellenmuster zu überschreiten und sinnvolle Abgrenzungen gegenüber anderen sicherzustellen.
Mit Methoden aus dem NLP und der Gestaltarbeit nach Perls erlernen die Teilnehmer Vorgehensweisen, die innere Selbstbehinderung zu erkennen, die Entstehung und Auswirkung zu verstehen und neue Verhaltensmöglichkeiten einzuüben.
Mit einer Herde frierender Stachelschweine verglich einmal Schopenhauer die Menschen. Sie suchen Nähe, verletzen sich aber dann mit den Stacheln und gehen auf Distanz, um gleich wieder Nähe zu suchen, weil sie erneut frieren.
Die Teilnehmer werden mit Persönlichkeitsmodellen bekannt gemacht, die diesen Widerspruch zwischen Anziehung und Abgrenzung deutlich machen.
Danach wird die eigene Positionierung aufgrund von Erfahrungen im bisherigen Beziehungsleben aufgesucht und reflektiert. Einzelne typische Beziehungserfahrungen der Vergangenheit werden in Übungen untersucht. Darauf aufbauend kann dann ein Modell des eigenen Beziehungsverhaltens entwickelt werden dazu das Wunschbild für die Zukunft.
Aus dem Vergleich des Beziehungsverhaltens der Vergangenheit und dem gewünschten Verhalten für die Zukunft, kann herausgefunden werden, was bisher eine Entwicklung in die gewünschte Richtung verhindert hat. ( z. B. Angst vor Nähe, Übertreten der Grenzen anderer, Probleme mit Konflikten )
Zur Überwindung der Hindernisse erhalten die Teilnehmer Hilfsmittel, die dann auch in der Gruppe mit den anderen Teilnehmern eingeübt werden können.
Daraus lassen sich dann Zielvorstellungen entwickeln, die nach den Grundsätzen eines wohlgeformten Zieles aufgebaut sind, was die Erreichbarkeit sicherstellt. In einer abschließenden Zielübung wird der Lerntransfer in den Alltag gewährleistet. |